Mit der Zeit sollen auf dieser Seite Geschichten über, von und mit den Cherokees erscheinen.

Es sollen nur Geschichten und Ereignisse weitergegeben werden,

die durch die Eigentümer oder Rechtewahrer freigegeben werden.

Aus Respekt den Menschen und der Geschichte gegenüber.

Fangen wir mit der jüngsten History (Geschichte) über uns an.

Sie handelt davon, wie wir unseren Namen bekamen.

Viele Dinge kommen zu einem, obwohl man nicht darum gebeten hat.

Als wir 2006 einen neuen Namen für unseren Shop benötigten, fragten wir bei Grandma nach

ob sie eine Idee hätte, wie wir denn nun heissen könnten...

Wie immer in solchen Dingen wurde sich Zeit genommen, es wurde überlegt und nachgedacht.

Auch eine weitere Grandma sowie einige andere Ältesten der Cherokee beteiligten sich an der Namensgebung.

Zuletzt jedoch ist ein Pferd verantwortlich dafür, das wir jetzt Painted Pony heissen.

Und zwar hatte die Tochter der Grandma, (die wir zuerst gefragt hatten),

ihr Pferd aus dem Stall gehen lassen, um diesen mal ordentlich zu renovieren.

Er sollte repariert werden und dann schön Purpur gestrichen werden.

Als der Stall dann rundherum fertig war, wollte sie ihr Pferd holen, was sich in der Nähe aufhielt.

Sie musste so lachen, als sie ihr Pony erblickte:

es war mit einem Huf in den Farbeimer getreten, mit der Flanke und dem Hals an der frisch gestrichenen Wand

entlanggeschubbert und hatte im Gesicht Farbkleckse.

Danach wurde dieses Ereignis nocheinmal beraten, bevor man uns dann anrief und sagte,

das wir doch ein ganz ähnlich neugieriges Pony hätten.

Wir sollten genau die Farbe verwenden, Purpur, sowie die Zeichen, die Sie jetzt in unserem Logo sehen.

Und dann unseren Shop Painted Pony nennen.

Wado (Was in Cherokee Sprache "Danke" heißt).

 

Trail of tears - der Pfad der Tränen

Wie kam es dazu, das ein Volk mit mehr als 17.000 Mitgliedern einen Weg von ca. 2500 km zurücklegen musste ?

 

Das Volk der Tsa la gi, wie die Cherokee in Stammessprache auch heißen, gehört zu den 5 Zivilisierten Stämmen.

Ihre Führungsweise war und ist demokratisch und sie betrieben Ackerbau und Handel.

Sie waren dem Südöstlichen Waldland Spirituell und auch Kulturell sehr verbunden und dem Neuen gegenüber aufgeschlossen,

(was sich z.B.: in der Agrarwirtschaft zeigt, indem sie sich Gerätschaften und Nutzungsarten derselben von Weißen Siedlern erwarben).

Die zunehmende Anzahl von Siedlern, die aus dem Osten nach Westen drängte bereitete mehr und mehr Probleme.

Dazu dann wie in den meisten Fällen bei Vertreibungen der Indianer aus Ihrem Land: natürlich Goldfunde.

Aus diesem Grunde wurden dann Verträge ausgehandelt, die die Cherokee dazu bringen sollten ihr Land östlich vom Mississippi

abzugeben und an die Weißen Siedler entweder zu tauschen, zu verkaufen oder mit Militärischer Gewalt vertrieben zu werden.

Als Entschädigungssumme wurden ca. 5 Millionen Dollar geboten.

Während nun ein Teil der Cherokee unter der Leitung von Major Ridge, (der im Vertrags und Führungsgremium der Cherokee war)

diesen Verträgen zustimmte und "sein" Volk ganzheitlich und sicher umsiedeln wollte, so war der Großteil der Cherokee (ca 17.000) unter der Führung von John Ross gegen diese umsiedlung.

John Ross strengte 2 Gerichtsverfahren an, übergab Protestschreiben in Washington, und obwohl sie juristisch im Recht waren und dies auch vom Gerichtshof anerkannt wurde, stellte sich der damalige Präsident der Amerikaner, Andrew Jackson gegen dieses Urteil.

Was sich nun ca. 8 Jahre hingezogen hatte wurde schnell zu Ende gebracht: Lager wurden gebaut, die Tsa la gi wurden wie in einem Viehtrieb

dort eingepfercht, sie hatten 1 Stunde Zeit, Hab und Gut zusammen zu raffen. Vieh und Pferde wurden enteignet und dann mussten Sie den Sommer über in diesen Lagern verharren.

Im Herbst 1838 verliessen die Ersten Gruppen der Tsalagi die Lager, am 5. Dezember 1838 der letzte Treck in Richtung Indianerterritorium Oklahoma.

Anfangs ging man bei ca.13.000 Menschen auf diesem Pfad der Tränen von 4000 Todesopfern aus, mittlerweile weiß man, es müssen ca. 8000

Menschen gewesen sein, weil nämlich schon in den Lagern durch Unterernährung, Krankheiten und Gewalt sehr viele Cherokees verstorben waren.

Einer kleinen Gruppe von ca. 1000 Cherokee gelang es zu fliehen und sich in den Bergen versteckt zu halten. Sie gelten heute als die Östlichen Cherokee.

Die überlebenden des Trail of Tears hatten nun die Aufgabe, ihren Stamm neu zu organisieren und aufzubauen.

Und das haben Sie mit viel Fleiß und Arbeit auch geschafft.

Im Gedenken an John Ross.

(Quellenangaben: zum Einen Persönlich, dazu Wikipedia)

 

Painted Pony

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jetzt in der

Römerpassage

Feater